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Linksys NSLU2 | miniLamp auf uNSLUng

Hast du auch nur ein Wort von der Überschrift verstanden?

Bilder sagen mehr als tausend Worte, hier ein Foto:

NSLU2
In der Bildmitte sehen wir einen Fileserver da legt man seine mp3s ab, Fotos oder Dokumente.
Ebenfalls in der Bildmitte ein Webserver, fuer ein Adressbuch, Linkverzeichnis, etc.. in Wikiformat.
Der Kasten mit den grün leuchtenden Dioden ist auch ein Testserver für die eigene Hompage.
Ein Linux Computer, mit 266 Mhz, 32mb Ram, Name: Emma.
BTW: Ich verdiene mit dieser Webseite noch immer kein Geld, aber vielleicht regt dieses Foto ja die Ideen von potentiellen Sponsoren an. ;)

UPDATE:
Bevor ich euch hier langweile, hier aufregende Fakten von Gargi, dem wohl begnadesten NSLU2 Tüftler der mir je unter den Browser gekommen ist:
http://www.gargi.org/showthread.php?156-Der-gro%DFe-NSLU2-Thread

Dort sind alle nützlichen und erstaunlichen Fakten, sowie ein Forum zur Diskussion.

Der Autor hat keine Ahnung wo Böhmen liegt, und war stets zu faul einmal nachzulesen. Genauso geht es vielen die schon einmal von böhmischen Dörfern gehört haben. Wie zum Beispiel einen NAS zu Haus zu betreiben. Doch genug des Fachchinesisch, reden wir mal Klartext.

Gesucht wurde eine stromsparende Alternative zu einem PC der Festplattenplatz zur Verfügung stellt, und einen kleinen Webserver bietet. NAS Systeme gibt es schon des längeren, und auch verschiedene Projekte diesen kleinen Minicomputer mehr beizubringen, als der Hersteller selbst erdacht hatte. Für das Gerät Linksys NSLU2 gibt es solch eine softwerseitige Erweiterung als Open-Source. Nur wenig größer als ein Paket Taschentücher kostet dieses "Network Adress Storage" zwischen 50 und 100 Euro und ist damit eine kostengünstige Alternative zu einem "komplett-PC" der nur als Fileserver dient. Zudem benötigt dieser Server 10 Watt statt 45-100 Watt, und der Admin nur noch ein Bier statt einer Packung Kopfschmerztabletten.

uNSLUng ist eine open-source Erweiterung des Betriebsystems. Durch diese Erweiterung ist es möglich weitere Programme auf zB einem externen USB Stick zu speichern, und von dort aus zu starten.
Das miniLAMP ist so eine Erweiterung. LAMP bedeutet Linux Apache MySQL und PHP. Ein LAMP ist also Umgangsprachlich ein Webserver mit einem Linux Betriebsystem.

Das war nun etwas weit ausgeholt, tatsächlich braucht man nicht viel Fachwissen um aus dem NSLU2 einen Webserver, Fileserver, Datenbank, Raid, Backup - Festplatten Platz zu machen. Anders als eine übliche externe USB Festplatte ist der NSLU2 über ein Ethernetkabel erreichbar, und hat Aufgrund des Betriebsystems die Möglichkeit, selbsttätig nach Zeitplan verschiedene Aufgaben zu erledigen. Auch die Funktion eines Media Streaming Server, oder iTunes Server kann dieser kleine Kasten übernehmen.

Auf der deutschsprachigen Webseite http://www.minilamp.de/ gibt es eine gute Anleitung.

Die Geschwindigkeit der NSLU2 ist ein wunder Punkt, hier muss man ein paar kleine Abstriche machen.
1 Gigabyte zu kopieren nimmt so etwa 4 Minuten in Anspruch. Das ist wahrlich keine überzeugende Leistung, genügt für den Heimanweder der mp3's hören, Fernsehen aufzeichnen, oder auch ein Backup machen möchte vollkommen.

*update* Das MediaWiki Paket ist fuer die kleine Schachtel zu schwer. Auch eine übertaktete CPU würde hier nicht helfen, einzig eine RAM Erweiterung kann ein wenig helfen. Wer also nicht basteln mag, und für Daheim ein Wiki sucht sollte sich eine Lösung mit mehr Hauptspeicher suchen.
Das Wikka Wiki ist ein gelungene Alternative, die mit wesentlich weniger CPU und Speicheraufwand eine durchaus akzeptable Lösung darstellt. Mein Beitrag dazu hier: http://yours-truly.de/node/199

Die Zukunft wird zeigen ob die kleine Schachtel, die nun auf den Namen "Emma" getauft wurde, "Johann", unseren alten Server, ersetzen kann. Johann, ein mini-ATX Board in einem Bigtower, war sperrig, unhandlich, und machte auch Lärm, denn die viele Luft in dem Gehäuse musste auch bewegt werden. Aus diesem Grund steht Johann bis heute im Keller.

update 03.05.2010: Seit dem 02.08.2008 läuft Emma, längste Uptime derzeit 277 Tage am Stück. Sie läuft. Sie rennt nicht aber das konnte auch keiner erwarten. Noch immer dient sie als Speicher für alles das man nicht ständig lokal benötigt oder unkompliziert sichern möchte. Unterbrochen wurde sie nur von einer Sicherung ihrer eigenen Daten und mehreren Stromausfällen die in diesem alten Haus schon mal auftreten können. Kaputt gehen kann an diesem Gerät eigentlich nichts. Als Betriebssystem hat sich Debian bewährt. Ein update scheint mir nicht notwendig, denn es funktioniert ja alles. Nur der Webserver ist mir noch immer etwas zu träge. Aber man gewöhnt sich an alles.

Johann
Viel zu grosses Gehäuse, für ein noch immer viel zu grosses Mainboard.
Ubuntu Fileserver (Samba), LAMP und Linux Lernserver - "Johann"

Gerade noch zu erkennen, die Kühlrippen auf den Festplatten. Ich rate unbedingt davon ab, diesen Blödsinn nach zu machen. Die Festplatten leiden Erfahrungsgemäss eher darunter.