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Nicht Neu | Hungersnot

Wir alle, du und ich, wir können etwas tun.Eine Spende über eine Million Euro. Für Not-leidende Menschen. Für Menschen die kurz vor dem Hungertod stehen. Ein Beispiel: http://www.faz.net/artikel/C30190/kanzlerin-in-kenia-kampf-gegen-hunger-.... Wir sehen oft Bilder hungernder Menschen in der Welt und das Gewissen lastet schwer. Oft beschleicht mich ein ungutes Gefühl bei dem Gedanken - Mir geht es so saumäßig gut während viele Menschen leiden. Hier einmal Auszüge aus einem Text von 2010, von einem indischen Blogger, der gerade heute nichts an Aktualität verloren hat: (mit viel Hilfe frei übersetzt, meine Hindi-Kenntnisse sind gleich Null):

कुछ चौंकाने वाली छवियां मेरे मन पर अब भी अंकित हैं। कोई 10 साल पहले मैंने देश के एक प्रमुख अखबार में छपी खबर पढी थी, जिसमें लिखा था कि भारत में हर दिन करीब पांच हजार बच्चे मर जाते हैं। पिछले सप्ताह एक अखबार में छपी खबर ने फिर मेरा ध्यान खींचा। इस खबर में लिखा था कि भारत में 18.3 लाख बच्चे अप... In meinem Kopf gibt es einige erschreckende Vorstellungen die zu Bildern werden. Letzte Woche erzeugte eine Nachricht erneut ein solches Bild. Es haben sich in meinen Kopf schon einige beeindruckende Bilder eingebrannt. Letzter Woche traf mich erneut eine Nachricht. In der Meldung hieße es dass 18,3 Millionen Kinder in Indien vor ihrem fünften Geburtstag sterben. Ich nahm Papier und Bleistift und stellte ein paar Überlegungen zur Kindessterblichkeit an.

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Meine Enttäuschung wuchs, denn die Berechnungen zeigten, dass jeden Tag 5013 Kinder Opfer von Unterernährung und Hunger werden. Das heißt, die Zahl der Kinder die in den letzten 25 Jahren gestorben sind, ist gestiegen. Sie sollte theoretisch,

dank der Entwicklungsarbeit der letzten 25 Jahre die seit 1992 noch verstärkt wurde, eigentlich sinken.

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Reiche Volkswirtschaften verdienen riesige Gewinne durch den freien Handel mit Lebensmitteln und Landwirtschaft (anm. Maschinenbau).

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इतना ही नहीं, गरीबों की जेब से आखिरी पैसा तक निकालने के लिए माइक्रो-फाइनेंस जैसी व्यवस्थाएं विकसित हो रही हैं। ... Darüber hinaus, um den letzten Cent aus den Taschen der Armen zu ziehen, werden so genannte MikroKredite gegeben - zahlreiche Finanzierungsprojekte solcher Art sind in Vorbereitung. Armut und hungernde Menschen in Indien schaffen neue Märkte für Spekulanten, rasend schnell breiten sich private Investoren aus. In einem Land, wo Hunger, Arbeitslosigkeit und Korruption herrschen, sind solche Unternehmer auf dem Vormarsch.

Er nennt dabei auch eine beeindruckende Zahl, die bei mir schon an die Grenzen des Vorstellbaren stößt:

विश्व के कुल 92.5 करोड भूखों में से 45.6 करोड भारत में रह रहे हैं। इससे हर भारतीय को शर्मसार होना चाहिए और खासतौर पर लोकतंत्र के नाम पर शपथ लेने वालों को 45,6 Millionen der 92,5 Millionen hungernden Weltweit leben in Indien. Jeder Inder sollte sich schämen, besonders jene die einen Eid im Namen der Demokratie gleistet haben.

Die Quelle, das Blog von Rohit Sharma > https://gyandotcom.wordpress.com/2010/10/ Als ich das Foto auf diesem Blog sah dachte ich noch: "Seltsam, dass sieht doch etwas anders aus als Bilder, die in unserer Presse üblich sind,... " Jeden Tag sterben über 5000 Kinder, sowie zahllose erwachsene Frauen und Männer, an Unterernährung, während unsere Finanzspekulanten auf Lebensmittel Knappheiten Wetten abschließen! Wäre es eine Katastrophe, ein Schiffsunglück, eine Naturkatstrophe. Das alles wäre nicht zu beeinflussen und es ist schrecklich. Aber in den vergangenen 20 Jahren hätte unsere Regierung, unsere Wirtschaft, hätten wir in Deutschland etwas tun können. Doch unsere Interessen beschränken sich auf unsere Turnschuhe, Smartphones oder die IT Fachkräfte, Programmierer für einen Hungerlohn. Bankenrettungen, Automobilhersteller und den Erhalt der Kernkraftwerke. Nebenbei Panzergeschäfte und Waffenlieferungen für die angebliche Sicherung von "Nahrungsmitteltransporte". Auch diese Hungersnot in Afrika ist Menschen gemacht. Im Gegensatz zu den Menschen, die unter Armut und Hunger leiden, können wir etwas ändern, ohne zu verzichten. Ohne zu leiden. Ohne Angst vor Repressalien. Warum schreibe ich dies alles in mein Blog? Was will ich meiner Umwelt mitteilen? Betroffenheit nutzt meiner Meinung nichts. Die Weltwirtschaft muss verändert werden. Wir müssen unser Verhalten ein klein wenig ändern. Ändern wir uns nur ein klein wenig, "kann" das riesige Auswirkungen haben. Ganz ernsthaft würde ich jedem empfehlen, statt zu spenden, das Geld zu sparen, weniger Mist zu kaufen und Produkte mit Beispielsweise dem FairTrade Label zu kaufen. Es ist scheiß schwierig überhaupt solche Produkte zu finden. Es gibt auch sicherlich dort Betrüger. Aber wenn man dann erstmal seine Konsumverhalten angepasst hat, hilft es ein kleines bisschen den Markt positiv zu beeinflussen. Das ist teurer, aber jeder faire Handel ist sicher sinnvoller als eine Spende. Den fairer Handel hat auch etwas mit Würde und Respekt zu tun. Bei einer Geldspende verdienen wieder an erster Stelle die Banken. Bei einer marktwirtschaftlichen Beeinflussung auch, doch diese bringt dann auch eine Veränderung in unser aller Köpfe. Man gibt dem Händler zu verstehen, wir wollen FairTrade. Der Händler sucht nach mehr Lieferanten die FairTrade liefern und somit wird mehr FairTrade gehandelt. Das hilft, dass Menschen sich dann vielleicht auch selbst helfen können. Jeder ist irgendwo, irgendwie Teil der Maschine. Auch ich. Ich habe ein Konto, einen Computer, Bier und Wurst/Gemüseburger zu Kartoffelsalat. Doch anders als bei einem Apparat , kann jeder Teil unserer Maschine selbst-verantwortlich handeln. Wir können denken und tun was wir wollen. Ein weiteres Problem sehe ich bei der Produktvermarktung. Wir essen nicht wesentlich mehr als vor 20 Jahren - Wir haben einfach nur mehr Auswahl. Es gibt Tage, da möchte ich gar nicht wissen, wie viele tausend Tonnen Lebensmittel hier jeden Tag weggeworfen werden, nur damit wir an der Fleischtheke zwischen 20 verschiedenen Sorten Salami wählen können. Jedes mal wenn ich eine Verpackung mit dem Aufdruck "NEU" sehe, denke ich "Neues Elend Unterstützten" Ich bin schon dabei mich ein zu schränken, für mehr Gerechtigkeit und weniger Elend in dieser Welt. Und ich bin der festen Überzeugung, eine überwältigende Mehrheit in meinem Land denkt genauso wie ich. Wir sind uns nur unserer "Volksherrschaft" nicht bewusst, sonder lassen uns zu "unfairen Handel ver-leiten" statt "fair zu Handeln". Ändern wir uns ein klein wenig nur. Für eine schöne Welt. Ich bin dabei. Mit respektvollen Grüßen, yt