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Hast du keins, Google dich eins ... | Die +100 Schaltfläche

Mein Blog strotzt nicht gerade vor intelligentem CSS und auch das Design ist, wohlwollend formuliert, antiquiert. Letzteres ist gewollt weil ich es subjektiv schön finde. Doch das Stylesheet sieht eher hässlich aus. Wie von einem Idioten mit etlichen Pflastern und mit heißer Nadel gelötet.

Google plus Hundert

Für kleine Webseiten wie meine würde sich eine +100 Schaltfläche anbieten, damit es überhaupt eine Chance gibt mit den großen Webseiten zu konkurrieren ;-)

Der Einbau der Google +1 Schaltfläche ist für mich ein Versuch. Grundsätzlich um zu verstehen was hinten raus kommt. Einen richtigen Platz dafür zu finden, gestaltet sich dabei als unnötig schwer für einen Stylesheet Anfänger wie mich. Egal was ich ändere, die Schaltfläche will sich ums verrecken nicht bewegen.

Das Fivestar Modul ist dabei auch keine Hilfe. Ausgestattet mit ihrem eigenen Style wehren sie sich noch hartnäckig zusammen zu rutschen, dort wo ich sie gerne hätte. Also wird dieses, nicht sofort lösbare, Problem auf später vertagt. [Update] Noch nicht perfekt, aber bald hab ich es dort wo ich es haben möchte. .. grrr datt will so gar nich und die twitter api fliegt auch bald raus wenn die ladezeiten weiterhin so bescheiden sind [/update]

Ebenso wie man für ein Facebook "like" einen Facebook Account benötigt, ist für das +1 ein Google Account von Nöten. Ob das nun das Gelbe vom Ei ist, wage ich an zu zweifeln. Zudem muss der Nutzer sich dazu in sein Facebook oder Google Account einloggen und eingeloggt bleiben, während des Surfens. Einfacher wird das "Bewerten" mit einem registrierten Android oder Chrome OS Gerät. Hier wird es sicher Automatismen geben. Google wäre damit Facebook doch deutlich ein Schritt voraus.

Google plus eins errorTatsache ist wohl aber, um Missbrauch solcher Wertungen zu vermeiden, benötigt die Auswertungsstelle, ob nun Facebook oder Google, verifizierbare Konten. Konten die selbst eine Reputation vorweisen können um der jeweiligen Stimme ein Gewicht zu geben. Google Accounts sind vor allem im Besitz all jener Nutzer, die an Partnerprogrammen und "YouTube" teilnehmen. Nicht nur AdSense Kunden, auch einfache YouTube'ler werden zu potentiellen +Einser Kandidaten. Für eine Suchmaschine sind die "persönlichen Empfehlungen" von Inhalten daher sicher nicht uninteressant.

Doch letztlich wird zu befürchten sein, das es in einer Schlacht der Klickbetrüger und der Klickbetrugs-Detektive bei Google endet. Denn im Gegensatz zu Facebook steigt bei Google der Wert und der Endorphinausstoß nicht durch Karteileichen und Klickbetrügereien. Während Facebook Accountbesitzer sich über jeden noch so dubiosen Klick freuen, ist das für AdSense Kunden wohl eher ein Killerkriterium sich keine Grundrechenflächen auf die Webseiten zu pappen.

Mit plushundert Grüßen,
yt