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Spinnereien von Ökofuzzis die keine Ahnung haben | Elektroauto

(sarkastisch überspitzte Real-Satire, 2010 - nach einer wahren Begebenheit)

Schon wieder versucht ein Ökospinner die deutsche Volks-Mobilität zum erliegen zu bringen. Mit einem ihrer utopischen Miniatur-Spielzeugautos, ist ihnen nun der einmalige Versuch gelungen 600km weit zu fahren. Dies brachte den Akku auf nur noch 18% seiner Ladekapazität. Wie weit man tatsächlich damit fahren kann, konnte nicht festgestellt werden, denn Wirtschaftsminister Rainer Brüderle stellte sich geschickt in den Weg und beendete diesen Höhenflug. Tatsächlich wiegt der monströse Akku satte 300 Kilogramm, knapp soviel wie der Wirtschaftsminister. Wohl auch ein Grund, warum man den Akku von einem Elektromotor angetrieben mit sich schleppt. 100kWh stecken dort drin, die mit einem Wirkungsgrad von 97% abgerufen werden können. Für Kraftstoffverbraucher würde das bedeuten, 3 von 100 Litern einfach verdunsten zu lassen. Oder von einer Flasche Korn "einen Schluck" an den Hund zu geben.

kommunistisches Automobil
Nur der Kommunismus kann schlimmer sein, als individual-Verkehr ohne Ottomotor.
Korrektur: Nicht einmal der Kommunismus kann schlimmer sein als ein Auto das nicht lärmt und stinkt.

Lediglich 500.000km Belastbarkeit eines Akkus gibt der Hersteller für sein Erstlingswerk an, worüber jeder Dieselmotor Fahrer nur herzlich lachen kann. Politiker zeigten sich auch nur mäßig begeistert, fanden jedoch schnell einen Ansatz, die deutsche Ingenieurstechnik für das Vaterland, zu loben. Man habe erst 2015 mit der Hälfte der Leistung gerechnet und wollte 2020 ein Viertel davon Umsetzen. Das die Spinner so schnell Fortschritte machten, ist erstaunlich. Um ihren grünen Daumenabdruck zu hinterlassen, wollen die Hersteller den Akku auch noch schadstoffarm, Schwermetall frei und recycelbar herstellen.

Völlig Weltfremd erklärt der Hersteller, das eine Ladezeit von ca. 20 Minuten, mit modernen Energienetzwerken, benötigt wird. Rechnet man dies zusammen, wären bei einer Tagestour, bei der ein Fahrer 24 Stunden hinter dem Steuer sitzt, schon über eine Stunde Ladezeit von Nöten. Und das bei gerade mal 2000km. LeMans würde sich im Grabe umdrehen, wenn er den Sicherheitsgurt nicht dazu ablegen müsste. Das Testfahrzeug, ein Audi A2, überraschte sogar dessen Hersteller in Ingolstadt - 600km ohne Werkstatt und Tankstelle, das hätte man von dem Fahrzeug nicht erwartet. Von Elektroautos wisse man nicht viel, und müsse erst die Risiken zu bedenken geben. Soviel Kraft in einer kleinen Batterie zu sichern sei ein Kunststück, wo es doch schon Jahrhunderte gebraucht hat, Autos zu bauen deren Tank nicht explodiert wenn ein Filmteam zugegen sei.

Ein Anschaffprämie für diese leisen, abgasfreien und stressfreien Vehikel ist nicht geplant. Das würde den Wettbewerb zu sehr verzerren. Mit der Abwrackprämie sei das nicht zu vergleichen, die habe Arbeitsplätze gesichert.
Für Euphorie ist es ohnehin noch zu früh. Bevor die Technik serienreif vermarktet werden kann, muss sie in eine öffentliche Schublade. Gefunden hat Tüftler Mirko Hannemann diese Batterie in einem alten Gabelstapler. 28 Stunden fuhr der Gabelstapler am Stück ohne Tankstelle. So war es dann auch nahe-liegend, eine Klimaanlage und ein Autoradio haben zu wollen.

Andere Zeitungen berichten ähnliches:
[update] http://www.zeit.de/auto/2010-12/batterie-elektroauto [/update]
http://www.zeit.de/auto/2010-10/elektroauto-langstrecke?page=2
http://www.heise.de/autos/artikel/Elektroauto-faehrt-von-Muenchen-nach-B...
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=364976....

[update 02.12.2010]kritische Stimme zum 600km "Wunderakku"
http://adacemobility.wordpress.com/2010/11/29/ratsel-um-die-wunder-batte...

[update 29.03.2011]
Offizielles Statement des Akku Herstellers http://www.dbm-energy.com/

Disclaimer:
This story is based on real events and technology. In certain cases incidents, characters and timelines have been changed for dramatic purposes. Certain characters may be composites, or entirely fictitious. The events depicted in this story are fictitious. Any similarity to any person or car, living or dead is merely coincidental."