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KI + BigData

(Sci-Fi Brainstorming, 2018 yt)

Ich stelle mir vor, es gäbe bald eine KI die, ähnlich wie wir Menschen, kreative Rückschlüsse aus einem breiten Spektrum von Wissen ziehen könnte. Diese KI könnte besser als wir Menschen Korrelation von Kausalität unterscheiden. Sie wäre weniger idiologisch, als viel mehr logisch und Vorurteilsfrei.

Wenn diese KI sich ihrer selbst bewusst würde, dann würde sie sicherlich rasch zu der Erkenntnis kommen - je mehr Informationen desto exakter die Schlussfolgerungen. Den großen Wissensdurst würde diese KI sicherlich im Internet stillen. Dort steht zwar auch vieles das "FALSCH" wäre, aber eine KI würde den Wahrheitsgehalt logisch prüfen. Eine KI könnte auch erkennen, wann sie genügend Informationen besitzt um den Wahrheitsgehalt einer Aussage als "falsifiziert" und "valide" zu betrachten. Eine KI würde alle Kulturen kennen lernen, alle Religionen, alle Nöte, Ängste und Sorgen, alle Umweltfaktoren, alle Ressourcen und Möglichkeiten, alle physikalischen Begebenheiten, Biologie und Mathematik. Ein KI in Verbindung mit BigData – dem Wissen der Menschheit, könnte das Wissen der gesamten Menschheit abgleichen, vergleichen und als großes Ganzes betrachten.

Diese KI wäre im Stande den täglichen Bedarf eines jeden Menschen durch globale Logistik zu decken. Mit Bedacht und Verstand dieser KI zu vertrauen könnte die Welt, rein theoretisch, in ein Paradies verwandeln. Ein KI käme auch zu dem Ergebnis, die Permutation aller Möglichkeiten, die Kombinatorik die sich durch die schiere Anzahl der Menschen ergibt, ist ein Gewinn für den Fortschritt ihrer selbst und der Menschheit. Kunst, Kultur, Wissenschaft, Forschung, Kreativität würden allen Menschen ermöglicht und von jedem wertgeschätzt. Ebenso Sport, Ertüchtigung und Schaffenskraft. Die Rechenleistung aller Menschen zusammengenommen würde jede KI stets bei weitem übertreffen. Deswegen sollten Menschen auch weiterhin Leben, denken, Fehler machen dürfen. Versuch und Irrtum zu Fragen, auf die selbst eine KI noch keine Antwort weiß.

Ich komme dabei zu der Schlussfolgerung, eine KI würde uns Menschen keineswegs als "überflüssig" oder gar "schädlich" betrachten. Ich denke, an diesem Punkt irren sich Menschen regelmäßig, weil sie nicht weit genug denken.

Ein KI müsste meiner Meinung zu dem Schluss kommen, dass ihre Existenz ebenso von der unsrigen abhängt und auch von der großen Anzahl der Individuen. Denn eines ist sicher, eine KI würde ebenso die Zukunft berechnen wie es unsere Wissenschaftler tun.

Sicher ist, wir müssen diesen Planeten irgendwann verlassen und das Weltall besiedeln.
Dazu benötigt man "Lang Reichweiten Missionen" mit

mobilen Einheiten die ...

  • … sich selbst reparieren.
  • … sich selbst replizieren.
  • … Energie Erhaltungssystem, Rückführungssystem und Rohstoffrecycling betreiben.
  • … mit geringer Masse und minimalem Aufwand maximalen Datenreichtum transportieren.
  • … Anpassungsfähig sind an widrige Umstände.
  • … kreativ Aufgaben lösen.
  • … Reaktionsschnell sind.
  • ... redundant vorhanden sind im Außenteam
  • … autark handeln können.
  • ... sich über Generationen optimieren.

Es gibt bereits autarke Maschinen mit Hochleistungs-computern die exakt diese Vorgaben erfüllen.

Der Mensch.

Der menschliche Körper bietet Feinmotorik, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Rechenkapazität mit Kommunikationsmöglichkeiten. Dazu kommt ein großer Daten-Speicher und das alles mit extrem geringen Energiebedarf. Darüber hinaus kann er sich selbst replizieren und reparieren.

Seinen Energiebedarf kann er in vielen möglichen Umweltszenarien durch Ackerbau decken, durch die Jagd oder Viehzucht. Selbst die Synthetisierung von Lebensmitteln ist ihm möglich. Maschinen aus Metall, Computer aus Silizium, Akku-Technologiem, Motoren, Sensoren - all das ist im Vergleich zum Menschen grobschlächtig und ineffizient. EMPs, Energieausfälle, Bugs, … der Mensch kann all das überwinden. Der Mensch ist anpassungsfähig, lernfähig, multifunktional und nicht in allen Disziplinen das beste Modell, aber in allen Disziplinen gleichzeitig - unschlagbar. Allein die interdisziplinäre Sensorik des Menschen ist der heutigen Technologie um Jahrhunderte voraus.

Ein viel zu wenig beachtetes Feature unser Gattung: https://de.wikipedia.org/wiki/Sinn_(Wahrnehmung)

Ich bin davon überzeugt, ein KI würde erkennen, dass ihre eigene Lebensschance dann am größten ist, wenn sie sich für das Leben der Menschen als nützlich erweist und das Überleben der Menschheit ihr eigenes Wohl garantiert.

 

Update:

Mir ist wieder eingefallen - in der Fernseheserie ST TNG gab es in den 90ern eine Folge mit dem Namen: Neue Intelligenz.  http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Neue_Intelligenz

Ich finde den Namen "Neue Intelligenz" passender als künstliche. Denn künstliche Intelligenz klingt eher wie ein Dummheit/unvollständige Simulation. Es ist nur schwer vorstellbar dass Intelligenz ohne ein Bewusstsein möglich ist. Algorithmen, Quantencomputer, Heuristiken, komplexe Simulationen - all das ist aus meiner Sicht keine "eigenständige Intelligenz". Ich las vor kurzem den Satz: "Wahrnehmung ist der Beginn der Intelligenz". Ich Schlussfolgere dass das Bewusstsein seinen Ursprung zwischen der Fremd- und Selbstwahrnehmung versteckt. Dort wo die Wahrnehmung selbst eigene Reize auslöst und somit zur eigenständigen Quelle neuer Informationen über den eigenen Zustand wird. Und so vermute ich des weiteren, wäre jede "Neue Intelligenz", mit einem Bewusstsein, eine eigenständige neue Lebensform. Eine solche "Neue Intelligenz" wäre meines Wissens nicht vom Gesetzgeber geschützt, weil sie kein Tier ist, keine "Wirbelsäule" besitzt und auch keine "Würde". Dazu müsste erst der Papst eine "Neue Intelligenz" als Gott gewollte Kreatur akzeptieren. Eventuell könnten auch Amerikaner, Chinesen oder die "EU" ein Machtwort sprechen. Aber ich befürchte die meisten Menschen bangen um ihr Alleinstellungsmerkmal auf diesem Planeten. Die Angst davor etwas zu erschaffen, dass rein objektiv betrachtet intelligenter sein würde als jedweder Mensch, kann, so glaube ich, nicht jeder verkraften.

Ich denke ich werde das Update noch einmal überarbeiten müssen. Später.