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Meinungsfreiheit gilt nur für dumme Menschen

Hypothese: Die Meinungsfreiheit kann per Definition nur für dumme Menschen gelten und ist zusammen mit der Religionsfreiheit(*1 eigentlich das Gleiche), historisch gesehen eines der ersten Antidiskriminierungsgesetze.

Unter einer Meinung wird in der Erkenntnistheorie eine von Wissen und Glauben unterschiedene Form des Fürwahrhaltens verstanden.

Nach einer verbreiteten philosophischen Begriffsverwendung ist das Meinen ein Fürwahrhalten, dem sowohl subjektiv als auch objektiv eine hinreichende Begründung fehlt.

Quelle: Wikipedia Meinung

Daraus lässt sich Schlussfolgern, dass wenn jemand Quellen Angaben macht, er ausreichend schlau ist diese zu prüfen. Das ist eine einfach Wiederholung des gleichen Vorgangs und wird mitunter als Recherche bezeichnet. Weiterhin könnte man annehmen, seien Aussagen mit Quellenverweis also nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt.

„Meinen ist ein mit Bewußtsein sowohl subjektiv als objektiv unzureichendes Fürwahrhalten.“

Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft, 1781, S. 822

Die Lehrsätze von Ideologien basieren häufig wider besseres Wissen auf solcherart Meinungen.

Quelle: Wikipedia Meinung

Wissenschaft ist per Definition keine Meinung. Sie kommt mit Methoden zu einer logischen Aussage, die evtl auch auf reproduzierbarer Forschung und Beobachtung gestützt ist.
Somit ist dann wohl ziemlich deutlich, wer eine Meinung zu einem Thema äussert ist ungebildet. Schlauer ist es zu behaupten an der Wissenschaft interessiert zu sein und verkauft seine Meinung als Hypothese.

q.e.d. s.Blog

PS: In jedem anderen Falle würde ich behaupten Komiker zu sein. Humor ist auch immer eine gute Ausrede. q.e.d. s.Blog

(*1 Nachtrag) Persönlich halte ich es für sehr wichtig, wenigstens einmal im Leben einen Glauben gehabt zu haben. Mindestens aber dann, wenn selbiges zu enden droht. Eine eigene Meinung braucht man meiner Meinung auch, die aber um so mehr zu Lebzeiten.