Nichts gibt es nicht | Gedanken über das Universum (42)

Gedankengänge der vergangenen Wochen. Das ist wahrscheinlich schon alles ein alter Hut für Astrophysiker, aber um die Gedanken mal los zu werden notiere ich sie hier einmal. Vielleicht habe ich ja einen gedanklichen Fehler gemacht und es korrigiert jemand meine irrigen Annahmen.

Gedanken über Energie und Nichts:

In einem Raum kann die Energie gegen Null tendieren, jedoch nie vollständig entweichen. Es kann auch keinen "Leeren Raum" geben. Der Widerspruch liegt schon in den Wörtern. Entweder es ist Nichts oder es ist Raum. Beides geht nicht.

Sobald sich ein hypothetischer Beobachter, einem leeren Raum nähern würde, würden Gravitationswellen dem Beobachter vorauseilen und den Raum "bilden".

Es wäre demnach überhaupt nicht möglich, einen Raum ohne Energie zu beobachten.

Allein unsere Nähe sendet Energie aus, im Bereich der Gravitationswellen zum Beispiel,

dass sie jeden uns "unbekannten" Raum füllen würde. Sie würde den Raum nicht nur füllen, sie würde den Raum "bilden".

Würde ein hypothetischer Raumfahrer bis an den Rand des uns bekannten Raumes reisen, würde er den Raum, mit Lichtgeschwindigkeit, vor sich ausdehnen. Nach dem er Gravitationswellen vorrausgeschickt hat, wird er auch auf ewig dieselben hinterlassen. Ein einmalig erschlossener Raum, wird auf ewig mit Energie beliefert werden. Denn der Sender kann weder "verschwinden" noch wird er aufhören zu existieren, noch wird er sich mit Über Lichtgeschwindigkeit fortbewegen können.

Ich halte es für zwingend logisch, daraus zu Schlussfolgern dass, aus oben genannten Gründen, die Menschheit niemals das kleinst mögliche Teilchen finden wird.

Ich halte es deswegen auch für ausgeschlossen, dass das Reisen schneller als die Lichtgeschwindigkeit möglich sein wird. Denn wir bestehen aus der gleichen Energie wie Gravitationswellen, Licht oder Röntgenstrahlen, jedoch auf einem anderen Niveau. Die Physik bleibt für uns und alles was wir erschaffen können stets, unerheblich auf welchem Energie Niveau, dieselbe.
(An dieser Stelle möchte ich mich selbst daran erinnern noch einmal die Studien über Supraleiter und Tiefsttemperaturen zu lesen)

Würde ein hypothetischer Raumfahrer mit "über-Lichtgeschwindigkeit" Reisen, müsste er die fehlende Ausdehnung im Raum in Kauf nehmen. Er würde nicht nur in das "Nichts" fliegen, er müsste selbst zu "Nichts" werden, denn sofern er selbst aus Energie besteht, wird die spezielle Relativitätstheroie ihre Gültigkeit behalten. Die Äquivalenz von Energie und Masse ist für uns unausweichlich. Würde er dabei Raum durchqueren mit Masse, so müsste er diese "verdrängen". Dies wäre zu dem Problem der Beschleunigung der Masse, eine weitere Hürde. Denn einen Energie freien Raum, werden wir nie finden. Der Körper der "Über Lichtgeschwindigkeit" reisen möchte, müsste also seine eigene Masse vollständig Nullen, seine Gravitation ablegen.

Jeder für uns wahrnehmbare Raum muss aus Masse bestehen.
Jeder Raum, wird sich stets mit Lichgeschwindigkeit ausdehnen.
Es gibt keinen Zwischenraum, keinen Hohlraum, kein Nichts.

Die Wahrnehmung der niederen Energiepotentiale, die heute als "Leerer Raum" bezeichnet wird, also auch der Zwischenraum zwischen Elektronen und Atomkern, wird messbare Ergebnisse liefern, sobald wir die Notwendige Formel oder Messinstrument besitzen.

Es ist sogar wahrscheinlich, dass den Gravitationswellen noch andere Wellen vorrauseilen. Wenn wir uns hypothetisch den Raum wie eine gespannte Tischdecke vorstellen und Masse als massive Eisen Kugel auf der Tischdecke, so drückt die Kugel das Tuch herunter. Es bildet sich um die Kugel ein Trichter. Der Trichter ist die Gravitationswelle.

Die Spannung an den Fäden, dort wo die Tischdecke eingespannt ist, wurde bislang in diesem "Gedankenmodel" unberücksichtigt. Ich denke, das Modell muss weiter gedacht werden. Daraus ergibt sich schlussendlich eine unendlich geringe, aber unendliche Ausdehnung des Raumes, der Spannung. Denn wie spannt man eine Tischdecke, woran wird sie befestigt?

Wenn ich die Infinite Regression zu einer Formel verkürze, zu einem Model schrumpfe, als Regel begreife - habe ich eine Vorstellung von der unendlichen Ausdehnung des Raumes.
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Das sind so meine Gedankengänge der vergangenen Wochenenden. Ich hoffe ich komme bald mal dazu, meine Gedanken zu visualisieren.
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