StarTrek Discovery | Abgründe menschlicher Wesenszüge (ST1 E3)

Wie erwartet und sehr zu meinem Leidwesen, zielt die Serie nur auf niederste Instinkte. Ethisch und soziologisch kein Hirnfutter.

 

Spoiler Alarm!

Zwar gibt es hier und dort menschliche, kooperative und positive Lichtblicke in den Figuren, doch der Konflikt zeigt nur stereotype Verhaltensmuster. Keine Zukunft in Sicht.

Auch die Sporentheorie, mit der das Wandeln in Raum und Zeit möglich sein sollte, scheint mir entliehen aus einem älteren SciFi. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern weil ich viele SciFi Romane gelesen habe, aber irgendwo zwischen Gelb und dem Blumenkrieg las ich bereits ähnliches. Wie auch immer – die 3. Folge – alter Scheiss.

Während automatische Türen noch genügend Saft haben, bleibt der Korridor dunkel. Das blöde Taschenlampengefuzel kann ich nicht ernst nehmen. Viele Jahre in der Zukunft und noch immer sind die Leuchtmittel der Eliteeinheiten so bescheiden? Ernsthaft? Für wie blöde hält man den Zuschauer? Oder liegt es an der beschränkten Visualisierungskunst der Regisseure?

Ein Lebewesen dessen Krallen gehärtetes Wasauchimmer-Metall zerschneidet. Na, das ist was ganz neues.

Auch die „Alarmstufe – SCHWARZ“ spricht wohl eher die „Knight Rider“ Fraktion an, als mich.

Ich wünschte mir wirklich sehr, mal eine überraschende SciFi Serie im StarTrek Stile. Ohne das übliche Krieg/Terror/Militärgeschwafel. Eine Generation die sich tatsächlich weiterentwickelt hat und den Weg dorthin aufzeigt. Mit frischen Ideen.

 

Niedlich auch wie man Nerds ködern möchte: Quellcode von Stuxnet und ein Tribble auf des Captains Schreibtisch sind nicht vermutlich die einzigen Gimmicks. Aber meiner Meinung viel zu früh. Es zeugt von wenig Selbstvertrauen sich so früh einschleimen zu wollen, sag ich jetzt einfach mal so um die Serie weiter zu dissen.

Neuen Kommentar schreiben