Ein Gedanke | Unendliche Vielfalt vs Paralleluniversen u.Zeitreisen

Mir geht seit Tagen eine Theorie durch den Kopf, die evtl nur eine Sammlung versch. anderer Theorien ist, vielleicht habe ich sie auch nur irgendwo aufgeschnappt, aber vielleicht hab ich auch einen guten Gedanken. Es ist zum einen, ein Modell, eine Beschreibung, unserers Universums, 42 und allem. Und, es ist natürlich nicht nur ein Gedanke, der Gedanke ist ein These warum Paralleluniversen Zeitreisen unnötig machen würden. Da ich kein Physiker bin und auch nicht studiert habe, möge man mir meine simple Sprache und evtl. falsche Nomenklatur verzeihen. [update] Ich werde diese Theorie versuchen noch einmal einfacher und besser zu beschreiben, aber eine Gliederung zu finden, die den Gedanken gut erklären kann fällt mir nicht leicht.

Ich stelle mir und nun hier im Blog also Folgendes vor:

Eine unendliche Energie[1] wird in einer unendlichen Raumzeit[2] eine unendliche Anzahl möglicher Zustände einnehmen[3].

Ich nenne das mal Wellentheorie oder universelle Wellentheorie.

[edit1] Für den Einstieg, kann man sich das Universum als Modell, zweidimensional vorstellen, Mit einer unendlichen Ausdehnung, wie eine unendlich große Wasserfläche. Unendlich viele Ereignisse (Steine) erzeugen in diesem Universum unendlich viele Wellen. Diese Wellen bilden "Interferenzen", also Wellenkämme und Täler die sich addieren oder subtrahieren aufgrund benachbarter Ereignisse.[7] Es gibt in diesem Modell kein Nichts[8]. Es gibt nur Energie in Schwingung.

In dieser Theorie ist Raum die subjektive Wahrnehmung des Beobachters der Raumzeit. Raum ist Resultat der Beobachtung, durch Werkzeuge, für die Wahrnehmung von Variationen über Zeit. Energievariationen über Zeit könnten auch als Mehrdimensionale Wellen dargestellt werden.

[1] Es erscheint mir unerheblich ob unendlich groß, wenn ein Teil unendlich teilbar ist und/oder eine unendliche Anzahl von Zuständen erreicht werden kann. Unendlich groß oder aber zu Eins tendierend bleibt aus subjektiver Sicht von innerherhalb eines Systems unerreichbar und damit unendlich groß.
[2] Siehe [1] gilt für Zeit.
[3] im Bezug zu und miteinander von Zeit im weiteren „Variationen“ genannt.

Wellentheorie Formeln (Variationen im Sinne von Zuständen o. vielleicht auch Entropie)

Energie = Variationen / Zeit

Variationen = Zeit * Energie

Zeit = Variationen / Energie

Diese "universelle Wellentheorie", könnte über dies hinaus die Möglichkeit für sogenannte Paralleluniversen, in derselben Raumzeit nicht nur ermöglichen, sie würde Zeitreisen o. klassische theorien von Paralleluniversen obsolet machen.

Theorien über Paralleluniversen wären hinfällig, weil im Ergebnis der gleiche Zustand schon in der unmittelbaren Nachbarschaft der beobachteten Raumzeit existieren kann.
Theorien über Zeitreisen wären hinfällig, weil im Ergebnis der gleiche Zustand schon in der unmittelbaren Nachbarschaft der beobachteten Raumzeit existieren kann.

Die von mir überdachte universelle Wellentheorie, füllt den Raum nicht mit Energie, die Energie ist Raum und es gibt als Analogie zu einer Welle, ruhige Bereiche einer See, deren Energievariationen so gering sind, dass wir sie noch nicht[4] wahrnehmen können.

Die für die zu beobachtende Existenz von Variationen benötigte Raumzeit und kann weiterhin mit der Formel E=m*c² beschrieben werden.

Das klassische Teilchenmodell bleibt für unsere Beobachtung des Raums wichtig, weil wir die Welt mit den Augen sehen und mit Synapsen begreifen. Sofern wir mit Synapsen begreifen, und unserem Körper wahrnehmen sind wir auf diese Formeln des Teilchenmodelles beschränkt. Messgeräte und Mathematik zeigen uns heute schon, dass es neben der Wahrnehmung durch den Menschen noch viel mehr gibt. Erst als wir Werkzeuge schufen, dessen Wahrnehmung nur durch weitere Werkzeuge möglich war, wurde uns das verborgene offenbart und das, was zuvor als unteilbar galt, noch einmal geteilt. Ich bin der Überzeugung, dies wird bis in die Unendlichkeit möglich sein. Sowohl für das Kleinstmögliche bis zum Größtmöglichen werden immer wieder neue Werkzeuge gefunden werden und mit jeder einzigen Variation, wird es unendlich viele weitere Variationen geben, was letztlich die Ausdehnung des Universums bedeutet.

Auch Singularitäten wie "schwarze Löcher" lassen sich, ohne nähere Betrachtung, sehr wahrscheinlich mit dieser Theorie vereinbaren.

Ich würde mich sehr über Kommentare zu meinen Gedanken freuen, auch ein einfaches: "Das hast du bei Feynman gelesen und vergessen, dass du es bei Feynman gelesen hast", würde mir sehr weiterhelfen. Im Moment gehe ich davon aus, dass ich (wenn auch nur in Teilen, wie zB Paralleluniversen inkludieren Zeitreisen[5]) einen halbwegs originellen Gedanken habe.

Zu [4], alles ist Welle, alles ist Energie. Es gibt nichts außer Energie. Ich denke die Vorstellung von Energie-Dichte und Frequenz ist ein gutes Modell. Die Ausbreitung der multidimensionalen Wellen und deren Interferenzen erzeugen unsere wahrnehmbar Umwelt.
Zu [5], Paralleluniversen machen Zeitreisen obsolet.

Paralleluniversen machen Zeitreisen überflüssig und die Wellentheorie macht Paralleluniversen überflüssig.

Gäbe es Paralleluniversen, würde jeder mögliche Zustand, eines jeden Atoms im Universum eine unendliche Anzahl an Universen erschaffen. Wenn ich eine Zeitreise antrete, dann ja mit dem Ziel, eine Variante meiner Umwelt zu betrachten oder zu bereisen. Diese Variante gäbe es ja sicherlich in einem anderen Paralleluniversum.

A) Paralleluniversen ermöglichen quasi Zeitreisen. Reisen in eine Alternativ verlaufenende Zeit. Was wäre wenn, hätte, würde ... lässt sich alles mit Paralleluniversen abdecken.
B)[6] Zeitreisen benötigen zwingend die Möglichkeit von Paralleluniversen um Paradoxien zu vermeiden.

  • Stellen wir uns vor, Ich sitze auf einem Stuhl, und ich reise 5 Minuten zurück, nur mit der Kraft meiner Gedanken.
  • Dann nehme ich die Position ein, von vor 5 Minuten und werde mit dem Ich von vor 5 Minuten zusammegematscht. Nicht gut.
  • Ich bin also schlau und stelle mich woanders hin. Ich weiß ja wo ich vor 5 Minuten war. Auf dem Stuhl und schrieb diese Zeilen[6].
  • Jetzt bin ich also in der Vergangenheit von vor 5 Minuten und sehe mich nicht nur schreiben, ... ich weiß ich werd in 5 Minuten verschwinden.
    • Ich kann verhindern die Zeilen zu schreiben. Das ist aber schon geschehen.
    • Ich kann nicht weiter in der Zeit voranschreiten, weil sich das Ereignis wiederholen muss, damit kein Duplikat entsteht. Sonst gäbe es bald unendlich viele von mir selbst.
    • usw... wir kennen das aus Filmen.

C) Die von mir beschriebene Wellentheorie macht Paralleluniversen obsolet/inkludiert sowohl als auch alles im Ergebnis.

  • So kann es in einem unendlich großen Universum, denkbar, unendlich viele Sonnensysteme geben, die in unendlichen vielen Details von der Erde abweichen.

Unendlichkeit FTW!

Um dem ganzen einen runden Abschluss zu geben, kann man versuchen das System zu erweitern und unendlich viele unendliche Universen, die unendliche viele unendliche Paralleluniversen erzeugen, überdenken. Das lässt sich aber auf ein unendliches Universum kürzen, weil es unerheblich wäre, denn im Resultat bliebe es sogar für unendlich viele Beobachter, der gleiche beobachtbare Zustand, ob nun hier oder einem anderen Universum.

simple as simple can be.

[7] Komplizierter wird die Frage nach dem: Wer wirft die Steine in den See? An dieser Stelle verweise ich auf unzählige Religionen, die können übersinnliche Wahrnehmungen besser erklären. Ich wollte hier nur weltliches überdenken.

[8] Es ist unerheblich ob es nichts gibt oder nicht. Wenn es "Nichts" gäbe, hätte es keine Ausdehnung und könnte keinen Raum einnehmen. Denn Raum entsteht nach meiner Theorie nur durch Variationen pro Zeit. Dort wo Variationen stattfinden, wir uns also Bewegen, erschaffen wir Raumzeit und würden damit jedes "Nichts" füllen. "Nichts" wäre auch nicht zu Beobachten, weil jede Beobachtung entsprechende Werkzeuge zur Wahrnehmung benötigt. Wenn "Nichts" tatsächlich "Nichts" ist, wäre es nicht "Wahrnehmbar". Energie ist eins und es gibt kein Außen.

Ich bin in der Mathematik eine völlige Nullnummer, aber eventuell sind auch folgende Aussagen richtig, zumindest ergeben sie für mich einen Sinn:

Bewegung  = Energie * (Variation / Zeit)

Energie = (Bewegung * Zeit) / V

Zeit = (Energie * Variationen) / Bewegung

Variationen = (Bewegung / Energie) * Zeit

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