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Professionelle Antwort auf mein Geblubber

Eine nette Dame von Coca Cola rief mich letzte Woche aus Hamburg an und erklärte mir professionell, wie sehr Coca Cola dieses "Übersprudeln" bedauert. Wenn ich schreibe professionell, dann meine ich das auch. Zuckersüss wie die Cola selbst und perfekt in ihrer Rethorik, dass ich nahezu sprachlos war.
So einem Konzern mit so netten Mitarbeiterinnen kann Mann nicht böse sein.

Die Ursache war einleuchtend: Der Kunstoff der Flasche war im Innenraum durch den Gebrauch in Mitleidenschaft gezogen. So erhöht sich die Oberfläche, bietet der Kohlensäure Angriffspunkte und der bekannte "Mentos in der Cola" Effekt tritt ein.

Reklamation
Eine kleine Aufwandsentschädigung und Dankeschön der Firma an mich.
Lupenreine, frische und in jungfräuliche Flaschen abgefüllte - Coca Cola. Wohooo!

Unser Briefträgerin staunte nicht schlecht als ich ihr sagte, ich bekäme meine Spezial Cola immer ab Werk, die Handelsübliche würde ich nicht vertragen. ;-)

Weitere kleine interessante Details die ich per Telefon erfuhr:

  • Werksführungen sind in Hamburg leider nicht mehr möglich.
  • Die Cola wird, nach dem sie abgefüllt wurde noch einmal mit Ultraschall behandelt. oO
  • Der Barcode gibt kein Auskunft darüber wo die Cola abgefüllt wurde.
  • Der Code hinter dem Mindesthaltbarkeitsdatum gibt Auskunft über den Abfüllort und Datum.
  • Auch Belanglosigkeiten können mich faszinieren.

    [Update]: Die Geschichte setzt sich fort: > hier noch mehr Geblubber

    Mit freundlichen Grüßen,
    yours truly