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Glyphosat Bier? | Glyphosat im Müsli?

Ist es nicht erschreckend, wie hochmoderne Analysegeräte selbst die kleinsten Spuren einer chemischen Verbindung aus einer gigantischen Menge beziffern können? Wer an Homöopathie glaubt, sollte in jedem Fall Bier meiden.  Aber es kommt mir da noch ein Gedanke, der mich fasziniert.

Wie kann Glyphosat (oder ähnlicher "Scheiss") überhaupt nachweisbar ins Bier gelangen?

Dazu wäre interessant zu wissen,

  • wieviel Glyphosat auf Äckern ausgebracht wird, die für die Bierherstellung relevant sind?
  • wie verläuft der Abbauprozess auf den Äckern und wie hoch wird die Verdünnung sein?
  • wieviel von den Rohmasse des Getreide ist wie hoch mit Glyphosat belastet?
  • wie hoch ist das Wasser das zum Bierbrauen genutzt wird mit Glyphosat belastet?
  • wie wird Bier gebraut und welche Stoffe (ähnlich Glyphosat) können diesen Prozess überstehen?
  • wie steht es um die Gesamtmengen? Gesamt ausgebrachtes Glyphosat in Relation zur gesamten Menge belastetem Bier?

Ich stelle mir mal die riesigen Ackerflächen vor,  Flächen mit einem gigantischen Bodenvolumen, dass von Regen durchspült wird. Würde ich nun eine Handvoll Erdboden nehmen, wäre nur noch eine geringe Menge Glyphosat in dem Boden.
Analog dazu die Homöpathie, die ihre "Wirkstoffe" hoch verdünnt.

Dann stelle ich mir den "gewollten" Abbauprozess oder Filterungs von "Wirkstoffen" vor, Glyphosat und auch Schadstoffe. Nach einiger Zeit wäre in der "handvoll Erdboden" kaum noch Glyphosat vorhanden.
Analog dazu wieder die Homöpathie, die ihre "Wirkstoffe" zig fach verdünnt.

Dann stelle ich mir das Volumen des wachsenden Getreide vor, die auf den Äckern stehen, diesen durchwurzeln und Nährstoffe aber auch Schadstoffe aufnehmen. Die Verhältnisse von "Bio-Masse" zu Wirk- oder Schadstoffen. Als stelle ich mir eine Wagenladung Getreide vor, in der nur noch Spuren von Glyphosat sein dürften.
Analog dazu wieder die Homöpathie, die ihre "Wirkstoffe" zig fach verdünnt.

Danach folgt die Ernte, bei der das Samenkorn im Verhältnis zur gesamten Biomasse wieder nur einen Bruchteil beträgt. Denn Wurzeln und Blattwerk werden nicht benötigt. Eine Handvoll Getreide, ein einzelnes Samenkorn, darf das noch Glyphosat enthalten?
Analog dazu wieder die Anteilig ein Schritt der Verdünnung, wie bei der Homöpathie.

Im Fertigungsprozess des Bieres kommt es durch Zugabe von Wasser und anderen Inhaltsstoffen zu einer erneuten Verdünnung.
Wäre Glyphosat ein "Wirkstoff" für eine Arznei, dann dürfte nun bezweifelt werden, überhaupt noch etwas davon in der Suppe zu finden.
Lässt man seinen Kasten Bier nun 7 Mal auf den Boden fallen, hat man die Entsprechung zu dem Voodoo der etwa vergleichbar der Hannemanschen Homöopathie wäre.

In Homöopathischen Produkten finden Analysegeräte in der Regel keinen "Wirkstoff" mehr. Nicht mal in der Konzentration, die "theoretisch" ausgezeichnet ist. Die Verdünnung ist entsprechend so hoch, dass sich vielleicht in jeder hundersten Tablette ein Molekül oder Atom der Substanz befinden könnte, die wirken soll.

Beim Bier war die Konzentration des Glyphosat wesentlich höher. Trotz des technischen aufwändigen Prozesses des Brauens und der hohen Verdünnung im beschriebenen Prozess.

Wenn also die Belastung beim Bier schon "so hoch" ist, wie hoch wird sie dann wohl beim Müsli sein?