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1 : 1.000.000

Man spricht es: "Eins zu einer Million".
Es gibt ein Verhältnis an. Ein für unser Vorstellungsvermögen sehr geringes. Eins zu einer Million kann eine niedrige Chance sein, zum Beispiel bei einem Glücksspiel. Es kann auch bedeuten das man grosses Glück gehabt hat. Zum Beispiel die richtige Frau, von etwa 20 Millionen anderen, geheiratet zu haben. Die Chancen standen nicht gut aber es war ein Griff von eins zu einer Million.

Heute las ich im Spiegel Online folgendes:
"Der Streit über den gestohlenen Dienstwagen hat die Große Koalition erreicht: Ein CDU-Abgeordneter hat das Verhalten von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt heftig kritisiert. Sie fördere das Misstrauen in der Bevölkerung und schädige den Ruf aller Bundestagsabgeordneten. mehr..."
Quelle: Spiegel Online - ich bin sicher, andere Tagesaktullen Nachrichten berichten ähnliches.

Also mein Vertrauen in Ulla Schmidt war schon zuvor nicht sehr gross. Jetzt hat sie einen Firmenwagen mit in den Urlaub genommen. Und sie hat nicht mal ihren Arbeitgeber um Erlaubnis gefragt. (Das sind wir, das Wahlvieh.)
Ulla, das is ein dickes Ding. Das machst du nicht noch mal, hoerst du?
Bis wir den wieder abbezahlt haben. Das wird ein tiefes Loch in den Haushalt reissen.

Sie, Ulla Schmidt, foerdere das Misstrauen?
Vor kurzem haben unsere Politiker Millionen an Steuergelder an Banken und Automobilkonzerne verschwendet.
Ey Leute, das war aber nen dickes Ding, das macht ihr nicht noch mal, hört ihr?

Also im Verhältnis zu der Dienstwagennummer, ist das Badbank, Bafin, Afghanistan, Rente, Oekopraemie *Abwrackpraemie*, SED Erbe, Ehrenwort Millionen ... muss ich den Satz zu Ende schreiben?

Jetzt wissen Sie wie es um mein Vertrauen zu unseren Abgeordneten im Bundestag steht. Populäre Ausnahmen fallen mir derzeit keine ein.

Physikalisch gesehen können diese Steuergeldschmarotzer nicht mehr tiefer sinken.
Nur noch theoretisch, in komplexen Zahlenwerten.

Mit mathematischen Grüßen,
yours truly