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Hier tut sich nix ... | Wenn das Blog schweigt

Es gab dieses Jahr viel schönes und auch viel weniger schönes.
Vieles was ich befürchtete stellte sich als nur allzu wahr heraus.
Was ich mir erhoffte, trat selten ein.

Trotzdem meint das Leben es gut mit mir. Irgendwo hab ich einen großen, sehr großen Freund.
Als intelligenter Mensch der ich bin, wiederhole ich mich ungern. Also bleibt mir vieles von dem was derzeit geschieht unkommentiert.

Und habe ich einst Kalendersprüche belächelt, muss ich nun zugeben, komme ich in das Alter in dem mir die tiefere Bedeutung bewusst wird. So wünsche ich meinen Freunden und Mitmenschen folgende Erkenntnisse:

  1. Die wichtigsten Dinge im Leben sind keine Dinge.
  2. Man verliert die meiste Zeit damit, in dem man Zeit sparen will.
  3. Es gibt keinen Weg zur Zufriedenheit, Zufriedenheit ist der Weg.

In diesem Sinne, hoffe ich mein Schweigen bald zu brechen und  versuchen, mir im Leben das zu bewahren und zu verbloggen, was mir eine zufriedene Zeit beschert, um mit gutem Beispiel voran zu gehen. Es bleibt zu befürchten das meine sarkastischen Anwandlungen hin und wieder ausbrechen. Grund genug um verbale Wutausbrüche in Humor zu verpacken gäbe es ... aber irgendwie käme es mir wie ein billiges Remake der letzten vier, oder in Teilen auch, der letzten 8 Jahre vor.

Mit pausierten Grüßen,
yt

 


 

Kommentare

Mein lieber YT,

ich finde mich absolut in Deinen Worten wieder. Dieses Jahr war kein wirklich gutes, aber es geht einem trotzdem noch relativ gut. Und es stimmt, es macht einen schweigsam. Kreatives Schreiben setzt scheinbar voraus, dass man ein Hoch oder eine Krise durchlebt. So lange man nur lebt, schreibt man weniger. Oder täusche ich mich da!?

Wie auch immer. Ich freue mich, dass wir in Kontakt stehen, da ich - wenn Du etwas schreibst - dies immer sehr zu schätzen weiß.

In diesem Sinne... auf ein gemeinsames 2014! Frohe Festtage und schöne Weihnachten!
Gruß, Bastian

Meine Aktivität ist derzeit deutlich verlagert auf Diaspora.

Ich bin fasziniert, aber auch verwirrt. Es ist nichts so wie es zu sein scheint, und doch anders als ich anfänglich dachte. Es ist nicht besser, es ist nicht schlechter. Es ist anders und ich mag noch nicht Urteilen.

Es sind viele "Bauernfänger" unterwegs.

Twitter hab ich aufgegeben. Ich will kein Teil dessen mehr sein.
2014 wird spannend. In vielerlei Hinsicht. Das Netz wird wachsen. Es wird engmaschiger. Es wird kontrollierter. Und es wird sehr unschöne Änderungen geben. Es wird vielleicht nicht nächstes Jahr, aber doch bald, eine Zeit geben, da wird sich der Netzjunkie entscheiden müssen. Raus aus dem Rausch und mal nüchtern die Welt genießen, Flagge zeigen, Netzcourage beweisen. Oder sich ganz dem Dealer verpflichten. Die Abhängikeit wählen.

Ja, wir werden uns noch öfter lesen, keine Frage. Es gilt nun Aufmerksam zu bleiben. Immer wachsam. Vor allem die zarten Triebe nicht versehentlich zu zertrampeln. Den es wächst und gedeiht auch Hoffnung.

Mit orakelnden Grüßen,
yt