Gegen Angst, für Freiheit

Gedanken, vom 10. August 2013

An #alle in #Diaspora, in #Deutschland und an jeden der kluge Tipps gibt, wie man sich vor der #NSA, dem #BND, dem #Überwachungsstaat angeblich schützen kann.

Warum sollte ich nun Anfangen alles zu verschlüsseln?
Ich bin kein Verbrecher!
Ich will mich nicht für den Rest meines Lebens wie ein Verbrecher verstecken und mein Leben unnötig kompliziert gestalten. Die Spionage gegen unverdächtige Bürger muss aufhören. Es muss die Unschuldsvermutung gelten! Freiheit hat Rechte!

#Verschlüsselung und #Spionage, #VDS Vorratsdatenspeicherung und die Analyse von BIG-Data kosten Unmengen an Geld, Energie und Zeit.

Diese Ressourcen müssen wir alle erwirtschaften. Wir zahlen Steuern oder sind sogar ein Teil des Systems, weil unsere Schraube, unser Programmcode, unser Mülleimer den wir leeren, zum täglichen Geschäft eines Rüstungs- o. Spionagesoftware Konzerns gehört. Wir stellen Brötchen her, wir produzieren Kleidung oder unterrichten in Schulen die Kinder derer, die uns belauschen. Arbeiten wir nicht alle zusammen? Sitzen wir nicht im selben Boot? Ist es nicht unser Land, unser Staat, sind wir das Volk oder Inhaftierte?

Jeder, wirklich jeder, sollte ohne Angst, frei und demokratisch leben dürfen. Ohne Angst sagen und schreiben was er will, wenn er damit niemanden anderes verletzt.
Die freie Entfaltung der Persönlichkeit ist ein Grundrecht!
Aus Angst und Furcht kann sich nichts gutes Entfalten.

Jeder, wirklich jeder, sollte ohne Furcht vor #Diskriminierung, #Stigmatisierung, seine #Privatsphäre respektiert wissen. Wer sich mal schämt, ein Gespräch unter vier Augen sucht, seine Sorgen teilt, sollte frei von dem Gedanken sein, der #Staat lauscht mit.

Ich werde diesen Verschlüsselungswahnsinn nicht mitmachen.

Ich weiß Verschlüsselungen dann zu nutzen, wenn sie sinnvoll sind.
Wenn ein Freemailer genutzt wird, wenn Industriespionage droht oder wenn ich eine Nachricht vor den Augen des Chefs, des Empfängers, schützen möchte.

Es gibt immer mal kleine Geheimnisse, menschliche, harmlose, kleine Geheimnisse. Momente in den ein Mensch sich einsam oder hilflos fühlt. Die Unterhaltung mit dem Hausarzt oder die Kommunikation zwischen Anwalt und auch der religiöse Austausch sind nicht für Dritte bestimmt und sollten vom Grundgesetz geschützt sein. Ebenso hat #Journalismus das Recht auf unversehrte Kommunikation, um frei informieren zu können.

Ich will mir nicht mein Leben versauen lassen, von Staatsterror und Allmachtsfantasien. *Ich will frei sein. *

Niemand muss ein Gedächtnis wie ein Elefant haben. Alle Menschen die sich nicht für meine Freiheit eingesetzt haben, alle Menschen die sich evtl. sogar für mehr Überwachung stark gemacht haben, können mir nicht helfen. Wollen mir anscheinend nicht helfen. Diese Menschen hatten bereits ihre Chance, sie bekommen meine Stimme bei Wahlen nicht mehr.

Eines Tages werden Gerichte sich an #Recht und #Gesetz halten, das von Bürgern und nicht von Herrschern beschlossen wurden. Für eine solche freiheitliche, rechtsstaatliche Grundordnung möchte ich mit demokratischen, rechtsstaatlichen Mitteln, eintreten. Für einen souveränen Staat, für eine souveränes Volk.

Nicht ich muss mich ändern. Nicht ich muss verschlüsseln, flüstern und mich konspirativ verhalten und vor der Überwachung verstecken. Der #Gesetzgeber muss handeln und mir meine #Freiheit sichern.

Gegen Angst – für Freiheit.
yt

(Systemadministrator, freier Journalist, parteilos)

Kommentare

"Ich hab ja nichts zu verbergen" ist eine abgedroschene Erklärung warum man sich nicht mit diesem Thema beschäftigt. Deiner Aussage kann ich voll und ganz zustimmen.

Nur leider... wird es daran scheitern.. Wie Du schon mal geschrieben hast: Die Arschlöcher kommen im Leben anscheinend immer weiter. Ausnahme: Der Mauerfall, der war gewaltig, aber gewaltlos.

*apathische Grüße*

... aber das weisst Du ja. Leider sind wir eben nicht die 99% in dieser Sache. Viele sehen das "total entspannt".

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