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Diaspora | soziales Netzwerk mit Privatsphäre

Diaspora bietet in etwa Möglichkeiten wie Twitter oder ein bisschen wie Foren im Internet aber mehr auf die Hobbys und Interessen abzielend. Es spitzelt aber nicht wie Facebook, hat keine eingeblendete Werbung o.Ä. und ist auch sonst sehr Nutzer freundlich, was die Privatsphäre betrifft.

Die Kommunikation ist zumeist mit Hashtags organisiert. Der Upload von Multiplen Bildern ist auch möglich. Diaspora ist mehr oder weniger Multilingual und die Mitglieder erscheinen insgesamt nerdiger - achtsamer - kritischer.  Abseits des Mainstreams finden dort interessante Diskussionen statt. Man kann Diaspora mit Tor nutzen. Man kann, wenn man will, Diaspora komplett anonym nutzen. (mit Aufwand)

Einladung von mir https://diasp.de/i/5841ecb9114d

Warum ich Diaspora nutze?

Weil dort interessante Informationen geteilt werden und ich denke, dass "nicht Computer affine Menschen" besser in diesem Netzwerk als in XING oder Facebook aufgehoben sind. Weil es sparsamer mit Daten umgeht, unkommerziell sein kann und OpenSource ist.

Ist Diaspora sicher?

Äh Ja und nein. "Sicher" ist ein sehr weitläufiger Begriff, da versteht jeder was anderes darunter. Aber man wird nicht gezwungen Realnamen preiszugeben, wenn man es nicht möchte. Es werden keine automatischen Verknüpfungen erstellt und man kann dort nicht nach Menschen suchen wie zB in Facebook. Diaspora ist immer nur so sicher, wie der Nutzer der es bedient. Diaspora trackt aber nicht selbständig und die dezentrale Struktur verhindert eine monopolistische Kommerzialisierung.

Bezahlen?

Nein. Wenn dann freiwillig.
Diapora ist kostenlos in der Nutzung. Wer einen Server betreibt, kennt seine Kosten und macht dies freiwillig. Natürlich freut man sich, wenn es funktioniert und genutzt wird. Noch mehr freut man sich, wenn es honoriert wird. Also Ja, auf freiwilliger Basis, wenn man auch wirklich selbst davon profitiert. Wer Diaspora einmal die Woche aufsucht und liest, erzeugt damit keinen nennenswerten Aufwand. Also idR einfach mal ein Nein aber. :)

Wozu noch ein Kanal?

Weil man auf diese Weise auch mal andere Meinungen liest, von Menschen die nicht im Mainstream ihr Glück suchen.

Wird das nicht noch mehr Traffic von kreativen und qualitativen Blogs abziehen?

Nein. Weil ein ansprechender Artikel viel besser auf einem Blog gestaltet und ein Link dazu in Diaspora platziert, werden kann.

Ich kapier nicht wie man Diaspora bedient.

Ich auch noch nicht so richtig ... aber ich glaube bald, es ist so einfach wie es scheint. Mehr gibts da glaube ich nicht :) Ich finde es aber noch heraus.

update: http://wiki.diasporafoundation.org/FAQ_for_Users

Kannst du mir Tips geben zur Nutzung?

Ja gerne. Das erste ist, unten rechts in Diaspora darauf zu achten mit wem du teilst. Der erst Post sollte etwa (ähnlich) so aussehen:

Hi, ich bin #neuhier. Ich möchte gern mehr wissen über #Mein-Hobby, #meine-Interessen suche Gleichgesinnte.

und jetzt unten auf öffentlich Teilen umstellen und los gehts....

Wenn du auf Teilen klickst bei anderen Nutzern, bedeutet es - dass du im Stream angezeigt bekommst, was er öffentlich schreibt.
Wenn ein anderer Teilnehmer mit dir teilt, liest er was du öffentlich schreibst.

Es gibt noch die Möglichkeit Gruppen zu erstellen und nur für die Gruppe Beiträge zu erstellen.

Wenn du Hashtags im Text benutzt, nutze deutsche für deutschsprachige Nutzer, englishe Hashtags für Menschen die English sprechen, etc...

Ganz wichtig: Frage in Diaspora wie man Diaspora nutzt ... meine Erklärung hier ist sehr sehr dürftig.

Mit vernetzten Grüßen,
yt
 

PS: Ich schieb das hier nach oben in die Liste, weil es gut möglich ist, dass ich mein Blog bald einstelle. Die Bundesregierung und auch kriminelle im Internet machen einem das Leben unnötig schwer, so dass ich kaum noch Lust dazu habe die Technik zu warten und zu pflegen. Ich würde mich freuen, Besucher meine Webseite auch bald in Diaspora mal kennen zu lernen.