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Wehret den Anfängen | Offline Spam

»Wehre den Anfängen! zu spät wird die Medizin bereitet, wenn die Übel durch langes Zögern erstarkt sind.«

Die Bildzeitung hat eine lukrative Idee entwickelt um die Werbung Verboten Hinweise an Briefkästen zu umgehen:
http://www.axelspringer-mediapilot.de/dl/424150/BILD_fuer_ALLE_2012.pdf

Mir geht es dabei ähnlich wie Udo Vetter - Die Bild Zeitung darf gern sich selbst feiern, aber ich will davon verschont bleiben. Ich möchte ihr auch nicht dabei dienlich sein. Udo Vetter wies in seinem Blog auf einen Vordruck hin, von dem Kölner Rechtsanwalt Andreas Schwartmann. Dieses PDF kann als Vorlage dienen, um zu verhindern mit einer "Gratis Bildzeitung" belästigt zu werden und so Erfüllungsgehilfe einer Werbekampagne zu werden. http://dl.dropbox.com/u/4236711/Muster-Anschreiben%20BILD.pdf

Warum aber soll ich dem Axel Springer Verlag nun auch noch meine Mailadresse zukommen lassen? Warum nicht noch gleich die Mailadressen meiner Freunde im CC? Ich möchte auch nicht einmalig, sondern auf Dauer von solchen Aktionen verschont bleiben. So komme ich zu der Schlussfolgerung, ich möchte auch gern meine Mitmenschen dafür sensibilisieren, dass sie mit einer zweifelhaften Boulevard-Berichterstattung zum Narren und als Melkvieh gehalten werden.

Mein Lösungsvorschlag, den ich vor einiger Zeit entwickelte ist folgender, ein deutlicher Hinweis:

Bilzeitung unerwünscht
Ausdrucken, Laminieren - oder gleich als Aufkleber drucken lassen - ab auf den Briefkasten damit.
Das freut auch sicher die Nachbarschaft und hilft dabei sich von Außenseitern und Sonderlingen intellektuell abzugrenzen. Landet trotzdem eine BILD im Briefkasten würde ich in Erwägung ziehen einen Anwalt auf zu suchen oder Anzeige zu erstatten.

Aufkleber für das Sonntagsjournal, Vereinsblatt und ähnliches in Vorbereitung

Ein Briefkasten ist etwas persönliches. Wie auch bei eMails wäre ein restriktives Opt-In Verfahren wünschenswert.


Mit informellen Grüßen,
yt