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OS Auswahl | Vor und Nachteile

Update:
Schaut euch auch einmal Gargis Tutorial an. Es ist vollständig, verständlich und es gibt dort ein Diskussionsforum:
http://www.gargi.org/showthread.php?156-Der-gro%DFe-NSLU2-Thread

Das Original OS von Linksys ist sehr eingeschränkt, und bereitete auf Anhieb Probleme mit dem Filesystem. USB Festplatten wurden nicht erkannt oder wenn sie erkannt wurden, brach die NSLU2 während des Kopierens grosser Dateien einfach ab.

Ein erster Versuch uNSLUng zu installieren war im Grunde von Erfolg gekrönt, und die Möglichkeiten wuchsen. Mit uNSLUng gab es auch ein miniLAMP, also ein im Umfang reduziertes System der beliebten Linux apache mySQL php Kombination. Auch hier war die Installation problemlos.
Was an uNSLUng sehr störte war, das die fstab bei jedem Neustart überschrieben wurde. Denn in die fstab Datei, trägt man in der Regel jene Laufwerke ein die beim Start des Servers oder Clients eingehängt (mount) werden sollen. Dies entspricht in etwa der Option Netzlaufwerk beim Start verbinden, bei Windows. Es ist nicht ganz das Selbe, aber doch recht ähnlich. Ein zweiter wunder Punkt sind die vielen Abweichungen von Ubuntu beziehungsweise, von Debian.

Um eine gewohntere Umgebung zu schaffen, blieb somit der Versuch OpenSlug OS zu installieren. Es gibt mehr Pakete, die jeweils auch abgestimmt sind auf die kleinen Ressourcen der NSLU2, aber auch hier gibt es wieder Hürden, denn OpenSlug OS ist nicht gleich Debian. So stehen einem zwar auch eine Menge von Paketen zur Auswahl, apache und php scheinen jedoch zu fehlen. Das schmerzt, und eine Paketimplementierung wäre sehr sinnvoll.
Ein Webserver für statische Webseiten unter OpenSulg ist der thttpd, sehr genügsam und ich vermute die Abkürzung bedeutet tiny oder throttling http daemon. Leider ist kein php thttpd über ipkg für OpenSlug zu bekommen.

Also bleibt doch nur der einzige Weg seine gewohnte Umgebung zu bekommen, Debian zu installieren. Die offizielle Debian Firmware für die NSLU2 und auch die inoffizielle, bereitete jedoch auch Probleme. In diesem Fall bootete die NSLU2 nach aufspielen der Firmware nicht. An dieser Stelle entfuhr dem Autor ein tiefer Seufzer.

Das Problem liess sich beheben. Es ist dem Anschein nach tatsächlich so, das nach dem Flashen, die Debian NSLU2 während des Bootvorgangs die IP Adresse 192.168.0.1 bekommt. Dies führte zu einem Netzwerkkonflikt, der den Start der Debian NSLU2 verhinderte. Nach diesem Start! bekommt die NSLU2 die zuvor eingestellte IP Adresse.

Danach war die Einrichtung von Debian auf der Slug, wie die kleine Kiste genannt wird, kein Problem mehr. Anleitungen dazu muss ich noch verlinken, oder selber schreiben, Herrjee, jetzt ist schon bald Weihnachten.

FAZIT: Debian ist meine Wahl, die Einrichtung mit etwas Lesen der Tutorials, nahezu Kinderleicht, und die Samba bzw Festplattengeschwindigkeit auf jeden Fall akzeptabel.

Was nicht funktioniert ist ein Mediawiki auf der Debian Slug. Das ist zu mächtig im Code, und frisst soviel Rechenzeit das die Anzeige einer Wikiseite mitunter mehr als 20 Sekunden dauert.