Kurze Geschichten | Essays, Prosa & Satire

Die Kurzgeschichte
(Stand 30.05.2013 v21.5.5)

Kurzgeschichten unterliegen keiner bestimmten Form oder Regel. Es gibt jedoch viele Kurzgeschichten die, den Leser an eine bestimmte Thematik heranführen und zum Nachdenken anregen, in dem Autoren das Ende offen lassen. Wahrscheinlich sind genau so viele Kurzgeschichten abgeschlossene Werke wie zB Fabeln, Märchen, Nacherzählungen. Um in kurzer Zeit möglichst schnell zum Kern der Geschichte vor zu dringen, benutzt man in Kurzgeschichten nicht selten Klischees. Ist dies nicht der Fall, sollte der Zeitgeist und kulturelle Hintergrund für eine angemessene Interpretation bedacht werden.

Auf yours-truly.de finden Sie ausschließlich Kurzgeschichten, Textarbeiten und Fragmente die, sofern nicht anderes gekennzeichnet, von mir erstellt und frei kopierbar sind, "copyleft". Sie dürfen die Texte ausdrucken, weiterverarbeiten oder als Vorlage benutzen, auch kommerziell. Es gebietet die Höflichkeit und Anstand, nach Möglichkeit die Quelle, "yours-truly.de" zu nennen, oder zumindest darauf hin zu weisen, dass Sie nicht Urheber sind.

Die hier veröffentlichten Kurzgeschichten sind weder "perfekt" noch "besonders". Es sind normale Kurzgeschichten. Oft so, wie sie das Leben schreibt. Kurz-Geschichten lassen oftmals viel Spielraum für Interpretationen. So wird jeder Leser, aufgrund seiner Erfahrungen, die Geschichten anders wahrnehmen und verstehen. Eine sarkastische und überzeichnete Geschichte die aus dem Leben gegriffen ist, »An der Kasse | Von Bratpfannen und Festplatten«, verdeutlicht kleinere Absurditäten. Diese kurze Satire ist im wesentlich deutlicher und offensichtlich humoristischer Natur.

In vielen meiner Geschichten ist es gewollt nicht alles zu erklären oder auf eine Moral hinzuweisen. Denn Moral ist ein sehr wandelbarer Begriff, der nicht nur durch die Zeit sondern auch von Ort zu Ort sehr unterschiedliche Aussagen zulässt. Ich hoffe ich kann dabei ein wenig zum Denken anregen und wünsche gute Unterhaltung.

Sollte Ihnen etwas gefallen oder missfallen, freue ich mich über Kommentare und Feedback. Wer nicht soviel Zeit zum schreiben hat, darf auch gern auf die Herzchen klicken.

Ich empfehle auch den Artikel in der Wikipedia "Kurzgeschichte" :

Die Gattung der Kurzgeschichte entstand als „short story“ im Bereich der anglo-amerikanischen Literatur (z. B. Edgar Allan Poe; Sherwood Anderson; F. Scott Fitzgerald; Ernest Hemingway, William Faulkner; Sinclair Lewis; Henry Slesar) und setzte sich nach dem Zweiten Weltkrieg auch im deutschsprachigen Raum durch. Hier musste sich diese Form zunächst gegen andere etablierte Kurzformen (z. B. Erzählung, Novelle, Anekdote, Kalendergeschichte) durchsetzen.

Wohl bekomms !


Geschichten die etwas kürzer sind. Nicht immer leichte Kost , mit und ohne Fett.

::: Liebe Schüler und Studenten, seid gewarnt, hier schauen des öfteren Lehrer nach, ob ihr Textpassagen übernommen habt. Nicht alles was hier geschrieben steht, muss auch richtig sein. Lernt lernen, nicht abschreiben. Auch Lehrer wissen Google zu nutzen! :::

Die Anfänge
Das Werk "Ein Dienstag" ist ein typisches Beispiel einer "Short Story" in gesellschaftskritischer Form. Diese Kurzgeschichte ist, in der Wachstube der Stabsapotheke Dülmen entstanden. Ich schrieb Sie während der, nicht sonderlich aufregenden, Dienstzeit als Wache auf einer Schreibtischunterlage. Diese Unterlage bot nicht sehr viel Platz, aber es gab genügend Zeit zum Nachdenken. Aufgrund des knappen Papiers, war die Intention abgeschlossene Kapitel in sehr kurzer Form zu einem raschen Ende zu führen.
Die Geschichte - "Ein Dienstag" - ist fast so etwas wie ein Erstlingswerk.

Die Satire auf yours-truly.de
Die Satire, im lateinischen satira, stammt laut Wikipedia von "satura lanx" ab, wörtlich übersetzt: mit Früchten gefüllte Schale", oder sinnbildlich übersetzt: "bunt gemischtes Allerlei".

Die Satire wird oft auch als eine Spottdichtung beschrieben, die mangelhafte Tugend oder gesellschaftliche Missstände anklagt. Solch eine Form der Satire unterliegt oft auch dem Zeitgeist und ist häufig an zu finden im Kabarett oder auf Volksfesten wie dem Karneval. Ein einfaches Erkennungsmerkmal der Satire ist die Übertreibung. Ob nun Utopien, Dystopien, Fantasien oder Realsatire - meist handelt es sich um "kaum zu glauben" Geschichten.

Zynismus?

Ich weise darauf hin, dass ich nicht im wörtlichen Sinne zynische Satire schreibe. Häufig wird dies verwechselt und viele Menschen sagen: "der ist aber Zynisch", oder "Mensch, du bist aber auch zynisch". Ich würde dies nicht unbedingt als wohl gemeintes Kompliment auffassen. Jedoch, der Zynismus bezeichnete, so sagt man, die ursprüngliche Lebensanschauung der antiken Kyniker. Ich kann versichern, keinerlei Kontakt mit diesen Menschen zu pflegen.

Zynismus bezeichnet Heute eine (sehr oft vorsätzliche) Haltung, die in verletzender Weise die Wertevorstellungen anderer erniedrigt, und / oder sich über moralische Werte lustig macht. Zynismus ist häufig ein Symptom von Resignation. In der Regel haben Zyniker Ideale, von denen sie wissen, dass sie nicht umsetzbar sind. Sehr häufig wird Zynismus mit Sarkasmus verwechselt.

Ironischer Sarkasmus!

Den ironischen Sarkasmus erkennen wir mit einer einhergehenden Bedeutungsumkehr der Aussage. Etwas einfacher ausgedrückt, man sagt etwas - von dem offensichtlich ist, dass das Gegenteil gemeint war. Es kann schwer sein, Sarkasmus zu erkennen wenn Informationen fehlen. Als Beispiel für Ironie gepaart mit Sarkasmus:

Stellen wir uns einen Protargonisten vor der in strömenden Regen vor einer Haustür steht.
Er sagt: "Herrliches Wetter."

Wir können aufgrund der voran gegangenen Information dass es Regnet davon ausgehen, dass dies sarkastisch gemeint war. Fehlt diese eine Angabe über das Wetter, wird kein Sarkasmus erkennbar. Und auch keine Ironie. Spielt sich diese Szenerie jedoch in einem Land ab, das von einer dürre Periode in Wasserknappheit geriet, wird diese Informtion über den Standort und die Situation den Sarkasmus wieder aus hebeln. Es kann durchaus auch gewünscht sein, solche "Ironie Fallen" geschickt in Geschichten einzubauen um den Leser zum Nachdenken an zu regen.

Als kurzes Beispiel für ironischen Sarkasmus kann die Kolummne Verkehr(t) herhalten. Schon aus der Überschrift wird deutlich, dass sinngemäß das Gegenteil von dem gemeint ist, was geschrieben steht. Der ironische Sarkasmus dient in dieser Kurzgeschichte als Stilmittel, ohne den die Kolumne weder einen Witz noch eine Bedeutung hätte. Durch die sarkastische Überzeichnung wird diese Kolumne zur Satire.

Ich denke Sarkasmus und Ironie begegnet uns häufiger, und nur in sehr seltenen Fällen neige ich selbst zu Anfällen von Zynismus, auch wenn meine Ideale, dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit folgend, unerreichbar bleiben.

Essay, Kolummne, Artikel
Zu guter Letzt finden sich auch noch ein paar wenige Essays hier. Bei dem der Essay "Extrem Normal | Wenn die Norm zur Ausnahme wird." mir wohl am meisten am Herzen liegt und sich inhaltlich auch sehr gut an die Kurzgeschichte "Unsichtbar" anschmiegt. Parallelen und äquivalente Beschreibungen, ziehen sich nicht nur wie ein roter Faden durch ein literarisches Gewebe, es ist mehr wie Aufstrich aus Erdbeermarmelade auf einem hellen Toast.

Einige wenige Kurzgeschichten bekamen etwas mehr Aufmerksamkeit und so möchte ich mich auch bei den Usern der Online Community http://dsfo.de für die guten Anregungen danken. Ich kann das Forum aus eigener Erfahrung wärmstens Empfehlen.

Mit übertriebenen Grüßen,
yours truly

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